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Lebensarbeitszeitkonten

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Ein innovatives Arbeitszeitmodell für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Arbeiten bis zum Alter von 67 - das können sich wohl nur wenige vorstellen. Auch das Ende der gesetzlichen Altersteilzeit (2009) geben Anlass sich mit den Gestaltungsmöglichkeiten von Zeitwertkonten oder Lebensarbeitszeitkonten zu befassen.

Auch die Flexibilisierung der Arbeit spielt in der Wirtschaft eine immer größere Rolle. Vollzeit, Teilzeit, Gleitzeit, Konjunkturschwankungen, umsatzabhängige Vergütungen, Auszeiten, Vorruhestandsregelungen am Ende, unsichere Renten - die Realität der Arbeitswelt fordert dringend intelligente Vorsorgemodelle für die Zeit der Berufstätigkeit und danach. 

Der Arbeitnehmer hat derzeit die Möglichkeit, beliebige Gehaltsbestandteile, in der Höhe unbegrenzt in ein in Geldwert geführtes Zeitkonto zu stellen, wofür er erst dann Lohnsteuer und ggfs. Sozialabgaben entrichtet sobald er das Guthaben (unabhängig von der Altersgrenze) wieder entnimmt. 

Unter dem Begriff "deferred compensation" bedeutet dies nichts anderes, als vorläufigen Verzicht auf Entgelt für geleistete Arbeit. Dies bedeutet, dass der Arbeitnehmer das Recht hat, auf die verschiedensten Gehaltsbestandteile zu verzichten, welche dann zu Gunsten des auf den Arbeitgeber lautenden und an den Arbeitnehmer verpfändeten Depots (Insolvenzschutz) einbezahlt werden, mit dem Ziel eine Freistellungsphase z.B. vor dem gesetzlichen Ruhestand zu finanzieren.   

Lebensarbeitszeitkonten sind im Gegensatz zur betrieblichen Altersvorsorge komplett vererbbar. 

Mit der Einrichtung von Lebensarbeitszeitkonten können die Unternehmen ihre Personalkosten reduzieren, die Betriebsauslastung steuern und die Fluktuationskosten verringern.